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Nachhaltigkeit

Es beginnt im Ursprung

Für die Entwicklung seiner Produkte verwendet Euroma Kräuter und Gewürze aus der ganzen Welt. Bei der Beschaffung dieser Rohstoffe im Herkunftsland setzen wir uns aktiv für Nachhaltigkeit in der ganzen Kette in. Wir zeigen lokalen Bauern, wie sie ihre Felder umweltschonend bestellen und die Biodiversität stimulieren können. Für ihre Bemühungen bezahlt Euroma den Landwirten einen ehrlichen Preis. 

Menschenrechte

Viele Kräuter und Gewürze werden in Entwicklungsländern produziert, in denen Menschenrechte nicht immer respektiert werden und sogar Kinderarbeit üblich ist. Um zu verhindern, dass Euroma mit Parteien zusammenarbeitet, die Menschenrechte ignorieren, verwenden wir eine Schwarze Liste und führen regelmäßig Audits durch. In den Ländern, in denen Euroma aktiv ist, streben wir außerdem im Rahmen verschiedener Projekte nach einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Nicht nur im Bereich von Arbeit und Ruhezeiten, sondern auch im Hinblick auf das Wohlbefinden von Arbeitnehmern plädieren wir für ein sicheres Arbeitsumfeld mit guten hygienischen und sanitären Bedingungen. 

Um unser Streben nach einer Verbesserung der Nachhaltigkeit am Gewürzmarkt zu stärken, haben wir gemeinsam mit Branchenkollegen die Sustainable Spice Initiative (SSI) gegründet. Die Sustainable Spices Initiative (SSI) zielt darauf ab, den Mainstream-Gewürzsektor nachhaltig zu verändern und damit die zukünftige Beschaffung und das Wirtschaftswachstum in den Erzeugerländern zu sichern.

Nachhaltige kräuter

Euroma möchte all seine Produkte in nachhaltige Produkte verwandeln. Zu diesem Zweck ist es u. a. unser Ziel, im Jahr 2025 alle Kräuter und Gewürze nachhaltig einzukaufen. Den ersten Schritt zur Verwirklichung dieses Ziels haben wir schon 2012 gesetzt. In diesem Jahr brachte Euroma als erstes Unternehmen nachhaltigen Schwarzen Pfeffer mit dem Zertifikat der Rainforest Alliance auf den Markt. In Zusammenarbeit mit Rainforest Alliance und verschiedenen anderen Partnern streben wir danach, herkömmliche Lieferketten zu Ketten für eine nachhaltige Zukunft umzugestalten. Aber unser Ehrgeiz macht nicht bei nachhaltigen Rohstoffen halt. Auf der Grundlage einer breiten Perspektive streben wir nach gutem Unternehmertum für die Zukunft. 

Einsparungen im eigenen Unternehmen

Neben dem Einfluss, den Euroma auf Nachhaltigkeit in den Herkunftsländern ausübt, schenken wir auch der Nachhaltigkeit im eigenen Unternehmen Aufmerksamkeit. In den letzten Jahren haben wir schon wichtige Ergebnisse erzielt. Und unsere Ziele für das Jahr 2020 sind:

  • die Reduzierung von Treibhausgasemissionen um 50%;
  • die Verminderung des Energie- und Wasserverbrauchs in unseren Produktionsstätten um 25%;
  • die Senkung von Materialverschwendung um 10%;
  • die Reduzierung von Restabfall in unseren Produktionsstätten um 20%;
  • das Recycling von 25% unserer Abfälle.

Arbeitsumfeld

Daneben möchte Euroma auch seinen Mitarbeitern in den Niederlanden ein gesundes und sicheres Arbeitsumfeld bieten. Zu diesem Zweck haben wir das Projekt „Euroma Vitaal“ ins Leben gerufen. Daneben fördern wir die Entwicklung von Talenten und Kapazitäten. Ferner unterstützen wir auch verschiedene geschützte Werkstätten, in denen Behinderten wertvolle Arbeit angeboten wird. 

Geschichten für die Zukunft

Inzwischen hat Euroma sein Sortiment mit zahlreichen Kräutern und Gewürzen erweitert, die nach Rainforest Alliance oder Sustainable Agricultural Code zertifiziert sind. So beziehen wir unsere Gewürznelken aus Madagaskar, wo Kommunikation sowie eine Schulung der Bauern dazu geführt hat, dass die Maroantsera-Regenwälder erhalten geblieben sind und die Landwirte einen höheren Lebensstandard genießen. Durch Frauen in der Region eine Arbeitsgelegenheit anzubieten, tragen wir zu einer schnelleren Emanzipation und Unabhängigkeit bei.

Unser Weißer Pfeffer kommt aus Vietnam. Pfefferpflanzen gedeihen gut auf Kaffeeplantagen und umgekehrt. Wir leisten einen Beitrag zur Schulung örtlicher Kaffeebauern, um Mischplantagen einzurichten. Ferner unterstützen wir den Aufbau örtlicher Produktionsstätten und den Ausbau eines Anbaubereichs, der für nachhaltige Landwirtschaft geeignet ist.

Im türkischen Zentralanatolien bietet Euroma örtlichen Bauern ein Schulungsprogramm an, das sich auf den nachhaltigen Anbau von Kreuzkümmel richtet. Dabei wird der Bewässerung, Lebensmittelsicherheit, organischen Bodenverbesserung und dem richtigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln Aufmerksamkeit geschenkt. Der nachhaltige Anbau wirkt sich auch positiv auf die örtliche Gemeinschaft aus. Dank eines Fortbildungsbudgets erhalten die Kinder der Bauern die Möglichkeit, sich nach der Grundschule weiterzubilden.

Wenn es an Euroma liegt, werden noch viel mehr dieser Geschichten folgen.  

Nachhaltigkeitsbericht

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